1655
In Frankfurt am Main gründet Eberhard Stein sein Brauhaus, das heute als Keimzelle der Marke Henninger gilt. Die Frankfurter Braubranche wird zu dieser Zeit von über 30 meist kleinen Gasthofbrauereien bestimmt. Aus dem stadtbekannten Brauhaus ging zwei Jahrhunderte später die Henninger-Bräu hervor.

1881
Umwandlung der Firma in eine Aktiengesellschaft. Die neue AG firmiert als "Frankfurter Bierbrauer-Gesellschaft - vormals Henninger und Söhne".

1912
Bruno Schubert, Nachkomme einer Schweinfurter Brauerfamilie, tritt in die Firma ein.

1921
Die "Brauerei Henninger" übernimmt die Brauerei Kempff, Stern und Henrich.

Neuer Name:
"Brauerei Henninger-Kempff-Stern und Joh.Gerhard Henrich AG"

1935
Umbenennung zur „Henninger-Bräu AG“

1945
Bruno H. Schubert übernimmt den Platz seines verstorbenen Vaters.

1951
Investitionen in neue modernere Reinigungs- und Abfülltechnik und in neue, zukunftsweisende Produktentwicklungen:
Das erste Bier in der Dose verlässt die Brauerei.

Die Leitmarke "Henninger Kaiser Pilsner" erobert Frankfurt und das Exportgeschäft beginnt. Zunächst in die Schweiz, später nach Griechenland und Spanien und bald schon von Frankfurt aus in alle Welt.

1962
Erstes Radrennen "Rund um den Henninger-Turm" mit internationaler Spitzenbesetzung.

1965
Die Hamburger Firma Reemtsma übernimmt 10 % der Anteile an der Brauerei.

1967
Einführung von Henninger Diät-Pils.

1971
Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an der Eichbaum-Brauereien AG, Mannheim.

1977
Henninger Biere sind erstmals auch in Japan erhältlich.

1979
Generalkonsul Schubert zieht sich 60jährig aus der Firma zurück. Erneute Umwandlung der Firma in eine Aktiengesellschaft, die "Henninger-Bräu AG".

1980
Die Aktienmehrheit wird von der Reemtsma Zigarettenfabrik GmbH, Hamburg übernommen.

1987
Die Gebrüder März AG, Rosenheim, übernimmt die Henninger-Anteile von Reemtsma.

1994
Zum 33. Radrennen „Rund um den Henninger-Turm“ bringt Henninger das erste fertig gemischte Biermixgetränk auf den Markt. Der Klassiker „Henninger Radler“ gilt als eine der erfolgreichsten Getränkeinnovationen der 90er Jahre.
Im gleichen Jahr wird auch die Bierspezialität „Highlander“ eingeführt.

1998
Verkauf an eine private Investoren-Gruppe um die Geschäftsleute Dietmar Hopp und Werner Kindermann, Weinheim.

2000
Verschmelzung der Eichbaum-Brauereien AG mit der Henninger-Bräu AG. Die beiden Standorte Mannheim und Frankfurt am Main bleiben erhalten.

2001
Verkauf der Marken- und Vertriebsrechte der Marke Henninger an die Binding-Brauerei AG.

2002
Aus Gruppenholding "Binding-Brauerei AG" wird "Radeberger Gruppe AG".

Henninger Kaiser Pilsner und Henninger Export werden mit dem Goldenen Preis der DLG ausgezeichnet.

 
1867
Johannes Stein, letzter männlicher Nachkomme des Frankfurter Brauereigeschlechts, beginnt mit den Planungen zum Bau einer Brauerei auf dem Sachsenhäuser Berg.

1869
Heinrich Christian Henninger tritt in die Brauerei Stein ein.

1873
Nach dem Tod von Johannes Stein übernimmt Heinrich Christian Henninger die Brauerei zusammen dessen Söhnen Zacharias und Johannes Stein. Sie firmiert unter dem Namen „Heinrich Henninger & Söhne, Brauerei Stein“.

1875
Die neue Braustätte in Sachsenhausen ist fertiggestellt. Nach nur zwei Jahren Bauzeit wird der erste Sud angesetzt.

1956
Die Firma wird umgewandelt in eine "Kommanditgesellschaft auf Aktien", Schubert wird von nun an für 23 Jahre persönlich haftender Gesellschafter.

1961
Der 160 m hohe Henninger-Turm wird als Silo für die Lagerung von 16.000 Tonnen Braugerste eingeweiht und avancierte zum Wahrzeichen der Stadt und Symbol der traditionsreichen Henninger-Brauerei.
Erstmals wird Henninger in die USA exportiert.